Bei einem längeren Stromausfall funktionieren auch Internet und Telefon nicht mehr. Kommt es unter diesen Umständen zu einem Notfall, kann der Notruf und die Alarmierung der Einsatzkräfte nicht mehr gewährleistet werden. Dass dieses Szenario nicht abwegig ist, hat nicht nur der lange Stromausfall in Berlin Anfang des Jahres deutlich gemacht.
Um in diesem Fall Anlaufstellen für die Bevölkerung zu schaffen, sollen unter anderem am BRK-Kreisverband in der Zeppelinstraße und an der Wasserwacht-Station in der Mergentheimer Straße sogenannte „Leuchttürme“ errichtet werden. Bürger können dort im Notfall Hilfe anfordern. Der Notruf wird dann von den Einsatzkräften per Funk an die Integrierte Leitstelle weitergeleitet.
Für diese Leuchttürme werden vor allem zwei Dinge benötigt: Strom und Licht. Für zwei mobile batteriegepufferte Lichtmasten und Notstromaggregate rechnen wir mit Kosten von ca. 16.000 €. Leider werden die Anschaffungen nicht von der Stadt Würzburg gefördert, sondern müssen vom Roten Kreuz selbst finanziert werden. Hierfür bitten wir um Ihre Spende.
Die Geräte sind universell verwendbar. Sie können nicht nur für die Leuchttürme eingesetzt werden, sondern auch zur Ausleuchtung bei anderen Einsätzen.